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Warum Datenmappings im PM inhärent unvollständig sind

  • Autorenbild: Lia von Dombrowski
    Lia von Dombrowski
  • 10. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb.


Die Inkonsistenz der "Daten"

In der Praxis zeigen sich dabei immer wieder dieselben Problematiken:

  • Banken liefern nicht immer sämtliche Transaktionen (z. B. Stornos, Rektifikate, Nachbuchungen).

  • Informationen sind über mehrere Files verteilt und müssen technisch wie logisch zusammengesetzt werden.

  • Wichtige Felder fehlen oder sind nicht eindeutig befüllt.

  • Titel werden mit internen Bankkennungen statt mit offiziellen ISIN oder Valoren geliefert.

  • OTC-Titel oder portfolioabhängige Produkte sind häufig ausschliesslich bankintern identifiziert.

  • Schnittstellen liefern Daten — doch ohne systematische Verifikation bleiben Interpretations- und Mappingfehler oft unsichtbar.

Hinzu kommen operative und strukturelle Risiken auf Ebene der Kontostruktur:

  • Subportfolios und einzelne Konti müssen von Banken explizit für den jeweiligen Datenfeed „aufgeschaltet“ werden — und werden in der Praxis nicht selten vergessen.

  • Dadurch entstehen unbemerkte Datenlücken, die erst im Reporting oder bei Revisionen auffallen.

  • Bestimmte Konti oder Positionen sollen bewusst nicht geführt werden (Blacklists) — ohne zentrale Steuerung fehlt jedoch die systematische Durchsetzung solcher Ausschlusslisten.

Auch im Dokumentenmanagement zeigen sich signifikante Schwächen:

  • Im E-Banking existieren Belege häufig lediglich als isolierte Dateien ohne systematische Verknüpfung zur Transaktion.

  • Für Revisionen bedeutet die Suche nach vollständigen Bankbelegen oftmals manuellen Aufwand und operative Unsicherheit.

  • Es fehlt ein kontinuierliches Controlling der Dokumentenanlieferung: keine Transparenz darüber, wann das letzte Dokument eingegangen ist oder ob ein Dokument vollständig fehlt.

Darüber hinaus bestehen strukturelle Defizite in Kontrolle und Governance:

  • Keine echte Portfolio-Management-Kontrolle: kein konsolidierter Echtzeit-Zugriff auf Datenbestände, keine SQL-gestützte Verifikation einzelner Transaktionen, keine regelbasierte Klassifikation von Transaktionstypen.

  • Kein proaktives Risikomanagement, sondern reaktive Fehlerkorrektur.

Das Ergebnis:

Die Datenqualität und Vollständigkeit im PM hängt stark von:

  • der Depotbank

  • dem PM-Anbieter

  • und den individuellen Mappings ab.

zum Zeitpunkt einer Risk- oder Compliance-Prüfung kann niemand garantieren, dass die im PM sichtbaren Zahlen exakt der bankseitigen Realität entsprechen.

Docucore unterstützt Family Offices dabei, diese Logik schlank umzusetzen — indem Dokumente systemisch Kunden, Portfolios, Transaktionen und Entscheidungen zugeordnet werden, statt lediglich gespeichert zu sein.


Warum nur Bankdokumente rechtlich tragen

Ein offizielles Bankdokument ist:

  • rechtsgültig

  • rechtssicher

  • und eindeutig


Es beschreibt eine Transaktion so, wie sie von der Bank verbucht und anerkannt wurde – ohne technische Interpretation, ohne Mapping, ohne Datenverluste. Ein Bankdokument ist zudem „sprechend“: Es erklärt von selbst, was passiert ist, unter welchen Bedingungen und mit welchen Beträgen. Ein Datensatz kann das nicht.




DMS für Family Offices



Die Rolle von docucore zwischen PM und Bank


Hier entsteht der eigentliche Mehrwert eines intelligenten DMS.

docucore verbindet:

"die Transaktionsdaten aus dem PM"

mit

"den offiziellen Bankdokumenten und schafft damit eine zweite, unabhängige Prüfebene."


Auf Basis der Bankdokumente kann docucore:

  • gebuchte Transaktionen validieren

  • fehlende Buchungen erkennen

  • falsche Retro- oder Management-Fees identifizieren

  • Abweichungen sichtbar machen


Diese Korrekturen und Ergänzungen fließen anschließend zurück in die Risiko- und Compliance-Systeme. So entsteht ein geschlossener Kontrollkreis:


Daten werden nicht blind geglaubt, sondern dokumentenbasiert überprüft.




Mehr als Datenqualität: regulatorische Glaubwürdigkeit


Vermögensverwalter und Family Offices stützen ihr Risk & Compliance heute fast vollständig auf die berechneten Zahlen ihrer PM’s.

Wenn diese Zahlen jedoch zusätzlich durch die offiziellen Bankdokumente geprüft werden, steigt:

  • die Datenqualität

  • die regulatorische Aussagekraft

  • und die Glaubwürdigkeit gegenüber Revisoren und Aufsichtsbehörden


Ein solches System zeigt: Hier wird nicht nur gerechnet – hier wird verstanden, geprüft und belegt.





Fazit


Ein PM liefert Zahlen.
 Die Bank liefert Wahrheit.
docucore sorgt dafür, dass beides zusammenkommt.

Nicht als Ablage, sondern als intelligente Kontrollinstanz zwischen Markt, Bank und Regulierung.

So wird aus Daten Vertrauen – und aus Dokumenten ein echter Governance-Vorteil.



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